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Die Hochschule Bremen ist weltoffen und fördert Wissenschaft für die Praxis. Mit rund 70 überwiegend internationalen Studiengängen und innovativen, lebensbegleitenden Studienformen bietet die Hochschule Bremen nahezu 9.000 Studierenden Perspektiven für ihre persönliche Entwicklung und einen erfolgreichen Karrierestart. Mit unserem internationalen Profil haben wir seit Jahrzehnten eine Spitzenstellung unter den Hochschulen der angewandten Wissenschaften. Die Verbesserung der Studienbedingungen und die attraktive Gestaltung von Arbeitsplätzen sind uns besondere Anliegen, die sich in der Entwicklungsplanung der Hochschule widerspiegeln.

An der Hochschule Bremen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt, frühestens ab dem 1. Januar 2022, vorbehaltlich der endgültigen Mittelbewilligung, eine Stelle am Institut für Digitale Teilhabe (IDT) als

Wissenschaftliche*r Angestellte*r (w/m/d)
Digitale Teilhabe

(soziotechnische Ausrichtung)

Kennziffer: FK4-14-2021, Entgeltgruppe 13 TV-L

mit voller wöchentlicher Arbeitszeit befristet bis zum 31. Dezember 2026 zu besetz. Die Stelle ist ggfs. teilbar.

Digitale Barrierefreiheit ist eines der wesentlichen Themen des Instituts für Digitale Teilhabe. Damit Menschen mit Beeinträchtigungen sich stärker an der Entwicklung digitaler Technologien beteiligen können, entwickelt das IDT unterschiedliche partizipative Verfahren und Methoden Sie werden in dem Projekt „Digitale Barrierefreiheit durch partizipative Evaluation“ im Rahmen der Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes arbeiten. Mehr Barrierefreiheit bei digitalen Anwendungen für die Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung ist Ziel dieses Entwicklungsprojekts. Dafür sollen Menschen mit Behinderungen aktiv in Prozesse der Entwicklung und Evaluation von Software, digitale Systemen und digitalen Medien einbezogen werden. Die übergreifenden Fragen des Projekts lauten: Wie können Software, digitale Systeme und digitale Medien für die große Bandbreite unterschiedlicher Nutzerinnen und Nutzer zugänglich gestaltet und entwickelt werden? Wie lässt sich diese Zugänglichkeit dezidiert nachweisen? Wie lässt sich Zugänglichkeit auch in unterschiedlichen Situationen, an unterschiedlichen Arbeitsplätzen und in unterschiedlichen Konfigurationen sicherstellen? Wie lässt sie sich auch bei Veränderungen und Updates aufrechterhalten oder verbessern?


IHR AUFGABENBEREICH

  • selbstständige Definition, Entwicklung sowie laufende Anpassung und Evaluation von Testverfahren zu Barrierefreiheit für Online-Angebote und für (zukünftige) Standard-Arbeitsplatz-Software der Freien Hansestadt Bremen
  • wissenschaftliche Begleitung von Software-Entwicklungsprozessen im Hinblick auf Barrierefreiheit (Implementierung und laufende Tests während der Entwicklung)
  • wissenschaftliche Begleitung von Anforderungsanalysen bzw. Requirement Engineering Prozessen im Hinblick auf Barrierefreiheit

IHR PROFIL

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master) im Fachgebiet Arbeitswissenschaften oder Arbeitspsychologie mit Vertiefung in Human-Computer Interaction o.Ä.
  • fundiertes Wissen im Bereich qualitative und quantitative Methoden, auch der partizipativen Sozialforschung, gern Erfahrungen in Arbeits- oder Sozialforschung, Ethnologie, Beobachtungsstudien o.Ä.
  • fundiertes Wissen und/oder Erfahrungen in Bezug auf soziotechnische Systeme und einschlägige Entwicklungs- und Einführungsprozesse
  • Bereitschaft und Fähigkeit zu interdisziplinärer und interperspektivischer Zusammenarbeit
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wünschenswert sind

  • Erfahrungen in Open Source, Freie Software, Maker, Freies Wissen oder ähnlichen Communities
  • Programmierkenntnisse oder Software-Entwicklungsfähigkeiten
  • ein breites Interessenspektrum
  • eine eigene Behinderung/Beeinträchtigung und/oder intensive Erfahrungen mit Menschen mit Behinderungen

UNSER ANGEBOT

  • Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung im Rahmen des Projekts durch die Begleitung eines Promotionsvorhabens. Die Suche nach einer Partneruniversität, an der die Promotion angefertigt werden kann, wird durch die Hochschule Bremen unterstützt.
  • eiin Institut und eine Hochschule, an der Menschen mit Beeinträchtigungen willkommen sind
  • eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem internationalen Umfeld in einer weltoffenen Hochschule
  • eine offene Arbeitsatmosphäre
  • flexible Arbeitszeiten an einer familiengerechten Hochschule
  • vielfältige Möglichkeiten für die persönliche und professionelle Weiterbildung
  • ein gefördertes Jobticket für den öffentlichen Personennahverkehr
  • geförderte Firmenfitness in allen qualitrain-Studios

Die Hochschule Bremen fördert die Beschäftigung von Frauen auf allen Ebenen. Frauen werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Schwerbehinderten Bewerber*innen wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerber*innen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen werden ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben.. Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund werden begrüßt.

Weitergehende Hinweise zur Hochschule Bremen finden Sie unter www.hs-bremen.de Für Rückfragen zur Stellenausschreibung sowie zu Arbeitsbedingungen und Arbeitsorganisation steht Ihnen die Projektleiterin Frau Dr. Rogalla  (irmhild.rogalla(at)hs-bremen.de) zur Verfügung.

Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung inkl. Unterlagen bis einschließlich 15.12.2021 über career.hs-bremen.de

Hochschule Bremen, Neustadtswall 30, 28199 Bremen

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